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K wie Krippenspiel, K wie Kälte, K wie Kuvertjagd, K wie Kleine Pizzas, K wie Kaiserlicher Schlusshock.
Am Sonntagmorgen machten sich die Teddybären in die Waldhütte nach Leutwil auf. Empfangen wurden sie von den fröhlich gestimmten Organisatoren in Weihnachtspullis und einem heissen Willkommenspunsch. Nach einer kurzen Begrüssung und Instruktion gings nach draussen in den Schnee – zum Glück waren alle mit Handschuhen und Kappe ausgerüstet. Die Kuvertjagd begann! Beinahe verpassten wir jedoch den ersten Hinweis, waren wir doch sehr in unsere Gespräche vertieft. Zu unserer Verteidigung: die Kuverts waren von (schnee)weisser Farbe ;). Einige aufmerksame Geister riefen aber die der Gruppe vorangehenden Mutigen zurück, um das aufgetragene Rätsel zu lösen. „Wie heisst einer der am meisten angewendeten Schwünge im Schwingen?“ Die Antwort war der Wyberhaken. Dabei wird mit den eigenen Knien das gegnerische Knie fixiert. Mit einem Haken wird der Gegner schliesslich ins Sägemehl befördert. Andere Rätsel hatten mit unserem geliebten Hobby zu tun. „Wo hat der Rock’n’Roll Turniertanz seinen Ursprung?“ a) England, b) USA, c) Lateinamerika. Natürlich wussten wir alle sofort die Antwort (oder wissen sie zumindest jetzt ;)) b) USA.
Der Grund der Kuvertjagd war, dass den Organisatoren der Apéro auf dem Weg in die Waldhütte leider verloren gegangen war – deshalb mussten wir ihn suchen gehen. Die Mandarinen waren aus uns unbekannten Gründen an den Ästen der Bäume hängen geblieben. Die später folgenden Guezli mussten wir uns durch schneebedeckte Wege und vorbei an Ättis und Yvonnes Bänkli hart erkämpfen. Gelohnt hat es sich jedoch allemal! Gestärkt von den Guezli schickten wir den Organisatoren ein Bild von einem sich nahe bei uns befindenden Tiers (Foto eines Fuchses, das in den Ästen hing ;)) und wurden von ihnen zurück in die Waldhütte gelotst.
Dort angekommen war der Friede vorbei und unser Kampfgeist wurde erweckt. Mithilfe von weissen und farbigen Ballons wurden zwei Gruppen erkoren, um sogleich die Ballons der Gegner so schnell wie möglich zu zerplatzen. Das zweite Spiel war die Nachstellung des Krippenspiels – K wie kreativ war hier angesagt. Beide Gruppen gaben Vollgas. Schnell wurde erkannt, dass die eine Gruppe Nachholbedarf im Religionswesen hat, denn sie zerrte das Samichlaus- und Schmutzlikostüm eines vergangenen Chlaushocks aus dem Auto und Samichlaus und Schmutzli posierten zusammen mit Maria, einem Tisch, einem Hirten, einem Engel und vier kreativ eingesetzte Mandarinen für das Foto.
Die andere Gruppe blieb der Realität näher, zeigte ein Schäfchen, ein etwas zu gross geratenes Jesuskind, zwei Könige mit passendem Käppchen und eine moderne Maria mit kurzem Haar.
Nach dieser Runde stand es 2:0 für das weisse Team. Doch dann trumpfte das farbige Team auf und zeigte im Seilziehen eine souveräne Leistung.
Das Auftrumpfen war jedoch nur von kurzer Dauer, war das weisse Team beim Föppeln, dem Herausziehen des Schnurschwänzchens, unschlagbar. Obwohl der Sieger bereits feststand, wurde auch das letzte Spiel, Capture the Flag, ausgetragen. Die Teddys gaben nochmals Alles, stapften durch den Schnee, erklommen die Wälder, suchten Schleichwege auf. Das Spiel ging unentschieden aus – ein gutes Ende der Spielsession. Nun mussten wir uns wieder mehr wie Erwachsene benehmen. Oder doch nicht? Das Essen, Öfelipizza oder auch Pizzaraclette genannt, erinnerte uns stark an unsere Kindertage. Wir genossen das Essen demzufolge in vollen Zügen. Zum Glück gabs in der Waldhütte auch ein Feuer, bei welchem sich die kälteanfälligere Seite der Gruppe etwas aufwärmen konnte. Natürlich fehlten auch Dessert, heisser Kaffee, Mandarinen, Nüsse, Schokolade und vor allem gute Gespräche, viel Gelächter und ein gemütliches Zusammensein nicht. Entspannt und glücklich kann nun ein grosser Teil der Teddys in den Winterschlaf gehen. Ein kleiner Teil jedoch wird am 2. Januar zum Auftakt in das neue Jahr ein Auftritt bei einem Neujahrsapéro durchführen. So oder so freuen wir uns alle auf das kommende Tanzjahr 2018, auf viele fröhliche, gesellige Stunden, auf schweisstreibendes, erfolgreiches Training und gelungene Tanzauftritte.
Besten Dank an das ganze Team, das hinter dem Teddybärenclub steht, und auch an die Organisatoren des Schlusshocks 2017.